Das Vorwort zur Biografie verfasste

Bundespräsident a. D. Richard von Weizsäcker.

 

Der folgende Auszug aus dem Vorwort wurde als Klappentext von "Alexander Werner, Carlos Kleiber.Eine Biografie" veröffentlicht:

 

Der unvergessene, der unvergessliche Carlos Kleiber, er war der große Unbekannte unter den seltenen, großen Fixsternen am Dirigierhimmel. Einzig war er in seiner Art eine singuläre Erscheinung, als Mensch wie als Dirigent.

Er wirkte, vollkommen unüblich im internationalen Musikbetrieb und eigentlich wider dessen Natur, wie ein scheues Reh, das nur ganz Wenige an seiner Nähe und dem, was ihn bewegte, teilhaben ließ. Er schrieb lieber, las und dachte nach, als dass er sprach. In seinem Empfinden trug er unendlich schwer an der Unvollkommenheit der Welt. Unentwegt war er auf der Suche nach dem Makellosen, dem Idealen, dem Vollkommenen. Dieser Zug vor allem prägte ihn auch in seiner musikalischen Gestaltungsarbeit.

Wenn seine Violetta liebt, dann lieben wir mit, stirbt sie, sterben wir mit. Wenn er musiziert, dann rührt er an den Himmel so gut wie immer.

 

Aus dem Vorwort von Richard von Weizsäcker

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Self-Portrait

Carlos El Club

 Carlos Kleiber Selbstporträt

Ironisches Selbstportät des jugendlichen Carlos Kleiber als Carlos Buti in Argentinien. Buti war ein bekannter populärer Sänger.

download (Buti)

Carlos Kleiber war ein sehr lebensfreudiger junger Mann. Dass er teils schüchtern war, vielleicht gerade deswegen, weil er die Freiheit jenseits alter Konformismen liebte, mag dieses Bild ein wenig bestätigen. Sein Vater Erich Kleiber wiies ihn etwa immer wieder darauf hin, wie schädlich das Rauchen sei. Carlos jedenfalls wird wie jeder junge Mann gefühlt haben in diesen Jahren, nur eben ein ganz wenig anders ... Pie war der familiäre Kosename.

 

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