Borromäus-Rezension 9/2008
Der Borromäusverein e.V, Medieneinrichtung der Katholischen Kirche
Porträt eines der bedeutendsten und ungewöhnlichsten Dirigenten des ausgehenden 20. Jh.

In Medienprofile (pdf) sowie online
 
Der Leser erlebt Carlos Kleiber (1930-2004) hier als spätberufenen, eigenwilligen, mustergültigen, in Bayreuth Wagner-dirigierenden, universellen, vielumworbenen, legendären und sich still verabschiedenden exzentrischen Künstler, der bis heute für die Musikwelt ein Rätsel blieb: 1930 geboren mit der Bürde des genialen Übervaters Erich Kleiber, verweigerte er sich zeitlebens gegenüber Presse und Öffentlichkeit, brach Veranstaltungsreihen ab, trat selten auf, akzeptierte kein einziges Engagement auf Dauer trotz der riesigen Nachfrage und litt psychisch unter seinem Alter (bereits ab 55 Jahren!). Die Gegenseite sind seine Bildung, seine Belesenheit, Beherrschung von Sprachen, seine Suche nach dem Makellosen und Idealen weit über den Bereich Musik hinausgehend. Alexander Werner stellt auf nahezu 600 Seiten in einer enorm fleißig und kompetent zusammengestellten Sammlung eine klar gegliederte Biografie des außergewöhnlichen österreichisch-argentinischen Dirigenten vor. - Empfehlenswert. (Gertraud Roth)

News

Self-Portrait

Carlos El Club

 Carlos Kleiber Selbstporträt

Ironisches Selbstportät des jugendlichen Carlos Kleiber als Carlos Buti in Argentinien. Buti war ein bekannter populärer Sänger.

download (Buti)

Carlos Kleiber war ein sehr lebensfreudiger junger Mann. Dass er teils schüchtern war, vielleicht gerade deswegen, weil er die Freiheit jenseits alter Konformismen liebte, mag dieses Bild ein wenig bestätigen. Sein Vater Erich Kleiber wiies ihn etwa immer wieder darauf hin, wie schädlich das Rauchen sei. Carlos jedenfalls wird wie jeder junge Mann gefühlt haben in diesen Jahren, nur eben ein ganz wenig anders ... Pie war der familiäre Kosename.

 

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